Fandom

Professor Layton-Wiki

Jean Descole

2.078Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Kommentare275 Teilen
Lesenswert.png Dieser Artikel ist ein als lesenswert ausgezeichneter Artikel.
Jean Descole
Jeandescole.png

„Endlich ist es so weit. Nun werden wir sehen, ob sich meine Mühen auszahlen... Ich habe alles geopfert für diesen Moment.“
Name
Spitznamen Hershel Bronev*
JP.gif Japanisch ヅャン・デスコール
Jan Desukōru
US-UK.png Englisch Jean Descole
Us.png Amerikanisch {{{Us}}}
En.png Britisch {{{Uk}}}
Fr.png Französisch Jean Descole
It.png Italienisch Jean Descole
Nl.png Niederländisch Jean Descole
Es.png Spanisch Jean Descole
KR.png Koreanisch {{{Kr}}}
Informationen
Erster Auftritt* [[{{{Rätsel}}}]]
Beziehungen Leon Bronev*
Rachel Bronev*
Hershel Layton*
Alfendi Layton*
Katrielle Layton*
Ehefrau*
Tochter*
Raymond*
Beruf Wissenschaftler
Archäologe
Forscher
Geschlecht ♂ männlich
Biografie
Wohnort Unbekannt
Aufenthalt Bostonius
Geburtsjahr
siehe Timeline
ca. 1934 – 1936
Geburtsort Unbekannt

Jean Descole ist Professor Laytons Rivale und der Hauptantagonist der Spiele in der Trilogie von Professor Layton und der Ruf des Phantoms, Professor Layton und die Maske der Wunder und Professor Layton und das Vermächtnis von Aslant. In Europa war er erstmals im Film Professor Layton und die ewige Diva zu sehen. Er ist Wissenschaftler und hat einen Butler namens Raymond.

Persönliches

Descole ist ein scheinbar skrupelloses wissenschaftliches Genie, das sich wie Don Paolo mit Technik und mit Archäologie auskennt. Seine perfekt durchdachten Pläne lassen auf Perfektionismus und scharfen Verstand schließen. Außerdem ist er sehr sportlich.

Scene2.png

Bei einer Aslant-Ruine

Sein Gesicht verbirgt er unter einer Halbmaske. Sein Ziel hielt er lange so geheimnisumwoben wie seine Identität, jedoch gab er zu erkennen, dass er versucht, alle drei Vermächtnisse der Aslant-Kultur zu finden.

Dafür ist er zu allem bereit, dazu zählen Entführung, Körperverletzung und Tötungsversuche. Er versteht es, andere auf seine Seite zu ziehen, indem er leere Versprechungen macht, ohne seine wahren Absichten preiszugeben.

Descole hat unterschiedlichste Begabungen: Er kann Klavier und Orgel spielen, kennt sich mit Verkleidungen aus, scheint Rätseln nicht abgeneigt zu sein und ist im Nahkampf und Fechten talentiert. Unter seiner vornehmen Oberfläche versteckt sich jedoch eine aggressive Natur und er kann leicht die Beherrschung verlieren, wenn etwas nicht nach Plan verläuft. Er hat ein Faible für Dramatik und riesige Kampfroboter und scheint angesichts kostspieliger Vorbereitungen sehr wohlhabend zu sein.

Während es nach der ersten Begegnung schien, als sei ihm nur seine eigene Habsucht im Sinn, hat er sich eigentlich das noble Ziel gesetzt, die Organisation Targent aufzuhalten.

Geschichte

Dieser Artikel ist ungenau und enthält eventuell Fehler. Du kannst dem Wiki helfen, indem du ihn erweiterst.


Weitere Infos: Zeitform - Bitte im Präsens (Gegenwart) bleiben und nicht wechseln

Der Ruf des Phantoms

Der Professor entlarvt Descole in der kleinen Stadt Misthallery, als dieser sich in einer äußerst authentischen Verkleidung als Doland Noble, Butler der Familie Triton, ausgibt, nachdem er bereits einige Male bei Gesprächen mit seinen Komplizen in einem durch Kerzen beleuchteten Raum zu sehen ist.

Descole schmiedet Pläne.jpg

Descole während einer Konferenz mit Jakes

In dieser Verkleidung ist es ihm möglich gewesen, Brenda Triton und den echten Doland Noble zu entführen. So hat er den Bürgermeister Dr. Clark Triton erpresst. Er will die Legende um die Flöte des Phantoms nutzen, um mit Bergbaurobotern, die die Leute für das Phantom aus der Legende halten, den Goldenen Garten, das erste Vermächtnis der Aslanti, zu finden. Dafür benötigt er Clarks Hilfe, da dieser sich mit Misthallerys Umgebung und Geologie gut auskennt. Damit dieser aber Bürgermeister werden konnte und so den nötigen Einfluss hätte, hat der für Descole arbeitende Polizeipräsident Levin Jakes, als Evan Barde ein Jahr davor gestorben war, dessen Testament gefälscht. Mit Clark unter seiner Kontrolle, Jakes als Komplize und seinen Handlangern Bram, Gent und Nordic, welche die verfallene Fabrik für den Bau von Descoles Maschinen besetzen, konnte er somit die Kontrolle über die Stadt erlangen.

Immer, wenn der Roboter in der Nacht erscheint, will Lagunia, ein urzeitliches Meereswesen, das im Stausee von Misthallery lebt, ihn vertreiben. So sieht der Kampf zwischen ihr und der Maschine aus, als handele es sich dabei um das Phantom aus der Legende. Damit die wahre Natur des Phantoms nicht erkannt werden soll, stellen Descoles Komplizen Nebelmaschinen auf und er kümmert sich als Doland darum, Lukes Vorhersagen der Polizei zu berichten, damit diese dann die betroffenen Viertel räumt. So kann niemand sehen, was tatsächlich hinter den Gerüchten um das Phantom steckt.

Descole and layton specter 1.png

Descole stellt sich vor.

Professor Layton durchschaut sein hinterhältiges Spiel, da Lukes Voraussagen nicht immer korrekt sind. Weil dennoch stets die richtigen Viertel geräumt werden, ist klar, dass Doland selbst gewusst haben muss, wo das Phantom zuschlagen wird. So wird er als Drahtzieher hinter dem Phantom entlarvt. Nachdem der Professor Descole auf die Schliche gekommen ist, stellt dieser sich den Anwesenden als Wissenschaftler mit höheren Zielen vor, ruft dann seine zwanzig Bergbauroboter und versucht mit ihnen, die Stadt zu zerstören. Kurz darauf ruft er die Roboter zurück und aktiviert eine Funktion, durch die sie sich alle zu einem einzigen großen Roboter zusammenfügen. Mit diesem kämpft er gegen Lagunia.

Der Professor hingegen baut mit Hilfe der Schwarzen Raben ein Steinkatapult, um den Roboter auszuschalten. Doch Descole gibt nicht auf und ruft die einzelnen Roboter, in die der Koloss nach Laytons Angriff zerfallen ist, wieder zusammen. Erst als Lagunia auf die Idee kommt, das Reservoir zu zerstören, um Wasser auf den Riesenroboter zu leiten, wobei auch die Rabenbande mithilft, wird er besiegt. Descole verschwindet dann mit einem lauten Lachen, nachdem er dem Professor vorgehalten hat, dass dieser ihn niemals werde besiegen können.

Am Ende verlassen Descole und Raymond Misthallery bei Nacht in einer Pferdekutsche.

Die ewige Diva

PL movie Jean Descole.jpg

Die Puppe, die er zur Tarnung benutzt

Auch im Film ist er wieder das bösartige Hirn, das hinter allem steckt: Zunächst lädt er zahlreiche bekannte Persönlichkeiten aus London ins Crown Petone Theater ein, denen er das ewige Leben verspricht. Auch Professor Layton und Luke sind unter den Gästen, ohne jedoch von dem Versprechen gehört zu haben. Den ahnungslosen Zuschauern, die ein Vermögen für die Karten ausgegeben haben, offenbart er erst nach dem Stück, dass sie an einem Rätsel-Spiel teilnehmen müssten, jedoch nur einer gewinnen könne. Die Verlierer würden stattdessen angeblich ihr Leben geben müssen. Diese Botschaft überbringt er ihnen nicht persönlich, sondern mit einer Marionette. Um die Kontrolle zu behalten, hat er einen Trupp maskierter Leute eingestellt. Insgesamt hat er sich vier Rätsel für die Teilnehmer ausgedacht.

Das gesamte Crown Petone Theater entpuppt sich als seine architektonische und technische Meisterleistung: Es ist in Form einer riesigen Krone gestaltet und kann sekundenschnell zu einem Schiff umfunktioniert werden. Außerdem kontrolliert er Haie und ein Wolfsrudel durch an deren Ohren befestigten Maschinen. Entgegen seiner Ankündigung bringt er die aussortierten Gäste in einem U-Boot zurück zum Festland. Ein zweites U-Boot nutzt er, um sich, seine Handlanger und das Detragan, ein neu entwickeltes, orgelähnliches Instrument, zur Insel Ambrosia, wo er seine Schwarze Burg errichtet hat, zu bringen, während er das Schiff in die Luft sprengt.

Descoles Burg.png

Descoles Burg, ein architektonisches Meisterwerk

Eigentliches Ziel ist die Wiederherstellung der Erinnerung der verstorbenen Melina Whistler, da Descole mit ihrer Hilfe das zweite Vermächtnis der Aslant Zivilisation, das Königreich Ambrosia, wiederauferstehen lassen will. Dazu hat er sich, nachdem er das vollständige Wappen Ambrosias entdeckt hatte, mit ihrem Vater Oswald Whistler, der seine im Sterben liegende Tochter zurückholen wollte, zusammengeschlossen. Auf der Burg haben sie zusammen das Detragan entwickelt, mit dem man in der Lage ist, Erinnerungen und Persönlichkeit einer verstorbenen Person in das Gehirn einer lebenden zu kopieren.

Dafür brauchten sie jedoch jemanden, der ihr geistig sehr ähnlich war, weshalb sie einige junge Mädchen, wie beispielsweise Nina, auf die Burg entführt haben. Doch keine davon hat die Voraussetzungen komplett erfüllt. Mit dem Spiel um das ewige Leben will Descole endgültig testen, wer sich für die Kopie der Erinnerungen perfekt eignen würde. Außerdem kann er so das Geld, das er in das Projekt investiert hatte, wieder zurückverdienen.

Durch Laytons Kombinationsgabe stellt sich heraus, dass Melinas Erinnerungen längst erfolgreich kopiert wurden, und zwar in ihre Freundin Janice Quatlane. Diese hat es zugelassen, um ihrer Freundin das Leben zu ermöglichen. Descole zwingt sie dann dazu, das Lied des Meeres zu singen, während er das Lied der Sterne spielt. Er hat nämlich herausgefunden, dass sich durch das Kombinieren der beiden Lieder das Königreich wiedererwecken lassen würde. Als seine Bemühungen jedoch scheitern, versucht er der Insel mit seinem Ausgrabungsroboter, dem sogenannten Detragiganten, ihr Geheimnis gewaltsam zu entlocken, ohne Rücksicht auf die Versammelten, die Natur und sogar seine eigene Burg, die er durch das Aktivieren des Roboters zerstört. Als der Professor Descole mit seinem selbstgebauten Minihelikopter einholt, attackiert dieser ihn mit dem Schwert. Da sich Layton mit einer Metallstange wehrt, kommt es zum Duell.

Descole Layton Duell2.png

Duell auf dem Detragigant

Der Professor kann Descole abwehren und zeigt ihm, dass er das Rätsel nicht vollständig gelöst hat: Man braucht nämlich auch das Lied der Sonne, welches man erhält, wenn man die Noten des Liedes der Sterne auf den Kopf stellt. Layton spielt die Lieder auf dem Detragan während Melina das Lied des Meeres singt, wodurch Ambrosia aus dem Wasser empor tritt. Frustriert darüber, dass statt ihm der Professor Ambrosia freilegt, greift Descole ihn erneut an und zerstört so versehentlich die Lenkung des Roboters. Im Durcheinander stürzt er schließlich hinunter und wird nicht mehr gesehen.

Layton Kyōju to Gen'ei no Mori

In diesem Buch ist Descole in einen Fall verwickelt, bei dem Emmy von einigen Leuten an einen mysteriösen Ort namens „Geisterwald“ entführt wird.

Die Maske der Wunder

Descole nach der Enttarnung in Layton 5.png

Nach der Enttarnung

Descole wird nach der Rettung Monte d'Ors vom Professor in seiner Verkleidung als Angela Ledore entlarvt. Es stellt sich heraus, dass er die Akbadain-Ruinen unter der Stadt mithilfe der Maske des Chaos erheben wollte, da dann die Endlosen Zirkel, das dritte Vermächtnis der Aslanti, erscheinen würden. Da er dafür auch die Maske der Ordnung braucht, untersucht er Stansbury, um das Rätsel von Norwell zu lüften. Er erfährt, dass Randall Ascot, welcher die Maske des Chaos entdeckt hat und angeblich bei einer Expedition umgekommen war, überlebt, aber sein Gedächtnis verloren hat.

Um Randalls Unterstützung zu erlangen, schreibt Descole Briefe, in denen er ihm über seine Vergangenheit erzählt, jedoch eigentliche Tatsachen gegen dessen Freund Henry Ledore verdreht, damit Randall sich rächen wollen würde. Er überredet ihn, sich mit der Maske zu verkleiden, um als Maskierter Gentleman in der Stadt mit mysteriösen Wundern für Chaos zu sorgen. Diese lässt Descole mit gut durchdachten, kostspieligen Tricks geschehen. Obwohl er angibt, Randall aus Gewissensgründen zu helfen, will er eigentlich allen mithilfe der Wunder vorgaukeln, die Kraft der Maske sei echt. Denn Henry soll glauben, er müsse die Maske der Ordnung beschaffen, um die Stadt zu retten. Randalls Maske tauscht er heimlich in ein von Henry angefertigtes Duplikat aus, welches Angela im Hotel Reunion versteckt hatte, um den Anschein zu erwecken, die Maske sei gestohlen worden. Um näher an Henry heranzukommen und an die Maske zu gelangen, verkleidet er sich als Angela. Die wahre Angela sperrt er in seinem Versteck, einem Raum des Hotels Reunion ein. Obwohl Layton die Täuschung durchschaut, lässt er sich zunächst darauf ein, da er Descoles Hilfe braucht, um das Rätsel um Akbadain zu lösen. 

Descole springt von den Endlosen Zirkeln.png

Beim Kampf um die Zirkel

Der Plan hat zwar Erfolg, da Layton das Rätsel löst und sich die Ruinen erheben, aber nachdem er ihm auf die Schliche gekommen ist, muss Descole fliehen. Auch die Zirkel erscheinen, allerdings werden ihm diese von der Privatarmee von Leon Bronev, der sich ebenfalls im Hotel einquartiert hat, abgenommen. Außerdem gelingt es ihnen nach einem Kampf, Descole festzunehmen und zu demaskieren, doch bevor jemand sein Gesicht sehen kann, wirft Descoles ebenfalls anwesender Butler eine Rauchbombe und stürzt sich in die Nebelwolke hinein. Nachdem diese verdampft, sind Descole und Raymond bereits geflohen.

Das Vermächtnis von Aslant

Dr. Sahaiman Snowraza 1.png

Professor Desmond Locklair

Einige Monate nach den Ereignissen von Monte d'Or will Descole das Rätsel der antiken Zivilisation Aslant nun endgültig lösen, wozu er diesmal den Professor benutzt, indem er ihn in seiner Identität als Professor Desmond Locklair nach Snøborg lockt. Dort hat er in einer Höhle eine „lebendige Mumie“ entdeckt, die mit Aslant in Verbindung steht.

Die ganze Zeit über überwacht und manipuliert er die Aktionen des Professors und gibt sich auf dem Obsidianturm in Targentis, dem Hauptquartier von Targent, schließlich zu erkennen.

In Targentis

Als Professor Locklair hat er gewartet, bis Layton die Aurasteine zum Schlüssel für das Aslant-Vermächtnis zusammensetzten würde. Zu diesem Zweck hat er ihn bis zum Hauptquartier von Targent begleitet. Durch seine freundliche Art als Professor Locklair gelingt es ihm, Aurora zu überreden, ihm den Schlüssel zu überreichen, woraufhin er sich zu erkennen gibt und durch die Luft zu seinem Zeppelin Bostonius flieht, in dem er mit der Gruppe die Welt bereist hat.

Layton6 Trailer3 14.png

Beim Duell

Mit einem aus einem Dinosaurierskelett gebauten Gleiter kann der Professor ihn einholen, allerdings hat Descole erneut sein Schwert dabei und zieht es, um Layton anzugreifen. Wieder kann der Professor nur zu einer Metallstange greifen und die beiden geraten in ein Duell, in dem Descole andeutet, nur er wäre dazu bestimmt, das Rätsel um Aslant zu lösen. Descole wird zwar entwaffnet, allerdings wird er, bevor Layton ihn fassen kann, von Raymond in einer violetten Flugmaschine aufgelesen und kann fliehen.

In Snøborg

Descole flieht mit dem Schlüssel.jpg

Flucht nach Snøborg

Mit Raymond fliegt Descole nun zurück nach Snøborg. Als er in der Höhle den Schlüssel einsetzten will, wird Descole von Layton, Luke und Emmy eingeholt und auch erneut mit Leon Bronev konfrontiert, der die Gruppe schon die ganze Zeit lang im Visier hat.

So kann er sein Ziel wieder nicht erreichen und als Emmy schließlich den Professor hintergeht und Luke für Bronev entführt, sieht er sich gezwungen, sich mit Layton zusammenzutun. Nur mit vereinten Kräften wären sie in der Lage, Bronev und Emmy einzuholen und sie an ihrem Vorhaben zu hindern. Im Verlauf der Zusammenarbeit zeigt sich Descoles heldenhafte Seite.

Obwohl Luke, den sie schon bald einholen können, ihn weiterhin verdächtigt, ihnen Böses zu wollen, ist Descole eigentlich genau wie die beiden daran interessiert, Targent aufzuhalten und rettet Luke sogar das Leben, indem er sich für ihn in den Strahl eines Aslant-Roboters stürzt.

Wahre Identität

Youngdesmond1.jpg

Der junge Descole

In Laytons Armen offenbart der schwer verletzte Descole nun endlich seine Identität: Er und Hershel waren beide die Söhne von Leon Bronev, der als sie Kinder waren, von Targent entführt wurde. Damals hatte er dafür gesorgt, dass Layton, der damals Theodore Bronev hieß, unter Descoles damaligem Namen „Hershel“ von Roland und Lucille Layton adoptiert werden konnte.

Daraufhin hatte er sich auf eigene Faust wie sein Vater intensiv mit Archäologie und der Aslant-Zivilisation beschäftigt, um Targent irgendwann bekämpfen zu können.

Damit Layton und Luke Bronev weiter verfolgen können, entscheidet sich Descole, zurückzubleiben. So ist er auch nicht mehr anwesend, als Bronev das Heiligtum von Aslant, eine riesige schwebende Ruine, erweckt, aus der alles zerstörende Flugroboter, die sogenannten Vasallen, austreten. Dem Tod nahe offenbart er Aurora in einem Traum weitere Aspekte seiner Vergangenheit: Nach Hershels Adoption hatte er den Namen Desmond Locklair angenommen, unter dem er ein berühmter Archäologe wurde und sogar eine Frau und eine Tochter hatte. Doch nach deren tragischen Tod war laut Descole auch Desmond Locklair „gestorben“, weshalb er zu Descole geworden war. Er kann jedoch überredet werden, dass er dennoch gute Seiten in seinem Inneren hat, was ihn dazu bewegt, ein letztes Mal zurückzukehren, um die Welt zusammen mit Layton zu retten.

Im Heiligtum Aslants

Descole stellt sich gemeinsam mit den anderen in die Strahlen, die die Vasallen mit Energie versorgen, um sein Leben für das Bestehen der Menschheit zu opfern. Durch Auroras Flehen an das Licht von Aslant kann zwar auch er wie Layton, Luke, Emmy und Bronev letztendlich am Leben bleiben, jedoch bleibt er im Gegensatz zu den anderen, die fliehen, auf der einstürzenden Ruine zurück.

Descole sucht neue Ziele.jpg

Beginn einer neuen Reise

Zwischen zwei stürzenden Felsen verabschiedet er sich ein letztes Mal von seinem Bruder Layton, wie sich später zeigt, kann Descole jedoch in sein Luftschiff, Bostonius entkommen.

In diesem fliegt er schließlich zusammen mit seinem Butler Raymond über Snøborg, während er andeutet, dass er nun, da alles vorbei sei, nach nichts mehr streben könne. In Absprache mit Raymond entscheidet er sich, ein anderes großes Ziel zu suchen, und bricht so in den Sonnenuntergang zu neuen Horizonten auf.

Manga

Professor Layton und seine lustigen Fälle

In dieser Manga-Reihe hat Descole nur am Ende einen Auftritt, um seine zukünftige Rolle als Hauptantagonist anzukündigen, da Don Paolo in den restlichen Bänden diese Rolle übernimmt.

Zitate

Der Ruf des Phantoms

  • „Es ist an der Zeit für uns, das nächste Kapitel zu schreiben.“ (zu Raymond)
  • „Ich sollte Vorbereitungen für den Fall treffen, dass er uns auf die Spur kommt. Und das wird er.“
  • „Das Schicksal treibt bisweilen die kuriosesten Spiele...“
  • „Meine Geduld hat sich ausgezahlt... All das Warten auf meinen großen Auftritt... Der letzte Akt gebührt mir! Hershel Layton... Ich hoffe, du spielst deine Rolle gut!“
  • „Sie enttäuschen mich nicht, Layton. Meinen Glückwunsch! Ein wahres Kabinettstück!“
  • „Nun gut, lassen wir die Maske fallen. Die Scharade ist zu Ende!“
  • „Nennen Sie mich Descole. Ich bin ein Mann der Wissenschaft und verfolge höhere Ziele.“
  • „Wunderbar! Misthallery erwartet ein ganz besonderes Spektakel! Das Phantom war die Ouvertüre... Nun zum großen Finale!“
  • „Sie haben Glück, Layton. Doch merken Sie sich eines... Sie werden scheitern, das ist sicher. Und ihren Untergang werde ich genießen. Das verspreche ich!“
  • „Layton! Sie werden mich nie besiegen können! Und bald schon werden sie wissen wieso!“
  • „Grämen? ...Ich bin voller Vorfreude!“ (zu Raymond)

Die ewige Diva

  • „Willkommen auf meiner Burg... Layton.“
  • „Man nennt mich Descole. Sagen wir einfach mal, ich bin ein Wissenschaftler mit großen Ambitionen, das muss genügen.“
  • „Ich habe mit all dem gerechnet.“ (zu Oswald Whistler)
  • „Nicht schlecht, Respekt, Layton! Und wann hast du bemerkt, dass ich mit von der Partie bin?“
  • „Wieso? Wieso nur? Wieso?! He he he... Ha ha ha ha ha! Wenn sich das Tor zum Königreich nicht öffnet, dann werde ich es aufbrechen! Mit meinen eigenen Händen!“

Die Maske der Wunder

  • „Tja! Ganz meinerseits, Layton.“
  • „Nicht schlecht, Layton. Doch ich bedaure - selbst deine schärfsten Schlüsse können mir meinen Triumph nicht nehmen! Schließlich hast du die ganze Arbeit für mich erledigt. Ich habe bereits gewonnen!“
  • „Es war mir ein Vergnügen! Vielen Dank, Layton! Ha ha ha! Ha ha ha ha! Bis zum nächsten Mal!“
  • „Diese Feiglinge haben hier keine Verfügungsgewalt. Derartige Gestalten widern mich an! Sie werden mir nicht rauben, wofür ich gekämpft habe.“

„Die Flammen der Rache“ (Episode)

  • „Ja, Randall... Spiel nur weiter meine Marionette und halte mir mit deinen albernen Possen die Polizei vom Leibe. Denn meine Maske, Randall... Meine Maske, die bist du!“

„Geheime Episode 2“

  • „Der Schlüssel zu unserer Welt liegt in den Vermächtnissen der Vorzeit... Und nichts spielt dabei eine größere Rolle als die Kultur von Aslant. Lange suche ich nun schon ihre uralten Reichtümer, ihre Schätze. In Misthallery, der Stadt im Nebel... Im verlorenen Königreich Ambrosia... Und in der Stadt der Wunder, Monte d'Or. Doch jedes Mal, wenn ich vor der großen Entdeckung stehe, kommt ER mir in die Quere! Jedes vermaledeite Mal! Wie oft willst du mir noch im Wege stehen, Hershel Layton? Du bildest dir ein, deinen Intellekt für das Wohl der Menschheit einzusetzen. Doch da täuschst du dich! Hershel Layton. Du weißt so wenig, und doch vereitelst du... mir jedes Mal... Meine Pläne! Was soll dieses erbärmliche Spiel? Hat sich das Schicksal gegen mich verschworen?“

Das Vermächtnis von Aslant

  • „Dies ist nicht der rechte Zeitpunkt, um meine Lebensgeschichte zu erzählen. Ich habe noch viel vor. Gehabt Euch wohl, Freunde!“
  • „Erbärmlicher Narr... Das Vermächtnis von Aslant ist meine Bestimmung!“ (zu Layton)
  • „Fort mit euch! Das letzte Rätsel von Aslant ist mein! Nur ich werde es lösen!“
  • „Wir beide wollen Bronev Einhalt gebieten. Was sagen Sie zu einem Waffenstillstand... Professor Layton?“
  • „Jetzt ist alles zu Ende. All die Jahre der Strapazen... Wonach soll ich nun streben?“
  • „Das stimmt. Dann los, Raymond. Neue Horizonte warten.“

Als Kind

  • „Bleib tapfer, lieber Bruder... Heute beginnt dein neues Leben... als Hershel Layton.“

„Descoles Traum“ (Episode)

  • „Hoffnung? Nichts als eine trügerische Illusion... Als Desmond Locklair hatte ich gehofft, mit meiner Familie ein Leben führen zu können, wie es alle anderen taten. Ich wollte die Vergangenheit hinter mir lassen und im Leben nach mehr streben als nach Rache. Wie naiv von mir! Als ich gerade glaubte, mein Glück gefunden zu haben, entriss es mir ein grausames Schicksal. Mit meiner Frau und meiner Tochter starb auch dieser Narr Locklair! Zurück blieb Jean Descole, nur noch ein Schatten seiner selbst. Soll die Welt doch zugrunde gehen, das ist mir einerlei!“
  • „Da liegst du falsch. Ich lebe nur noch für Jean Descole... Und Jean Descole lebt nur noch für die Rache!“
  • „Hmpf. Na schön. Es hat gewiss Stil, sich vom Abgrund abzuwenden. Und ich werde einen dramatischen Auftritt haben...“

Beim Lösen eines Rätsels

  • „Das ist Sabotage!“
  • „Ha ha ha! Danke für die Ovationen!“
  • „Wer hat je meine Brillanz bezweifelt!“
  • „Betrug! Da stimmt doch was nicht!“
  • „Das lag doch auf der Hand!“

Rätsel

Bei Descole kann man keine Rätsel lösen.

Profile

Der Ruf des Phantoms

Als Descole

„Ein selbsternannter Wissenschaftler, dessen nobler Manierismus seine berechnende Art überspielt. Um sein Ziel zu erreichen, ist Descole zu allem fähig. Er sucht nach einer Art Relikt einer antiken Zivilisation, Details sind unbekannt.“

Als falscher Doland

„Nachdem Descole den gutmütigen Butler Doland entführt hatte, nahm er selbst dessen Rolle ein und zog im Geheimen die Fäden.

Unschlagbar in seinem finsteren Metier, ist er als Dienstbote jedoch miserabel.“

Die Maske der Wunder

„Jene, die sich diesem Mann in den Weg stellen, spielen mit ihrem Leben. Descole ist ein eiskalter Wissenschaftler, der Menschen unbarmherzig wie Puppen manipuliert.

Er zeigt großes Interesse an Archäologie und hat Randall mehr als einmal für seine Zwecke benutzt.“

Das Vermächtnis von Aslant

„Descole ist Archäologe, Forscher, Genie - und der Bruder des Professors. Er kennt Targents Skrupellosigkeit und hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihnen das Handwerk zu legen. Professor Locklair und Descole sind Licht und Schatten, zwei Seiten desselben Mannes.“

Entwicklung

Takuzo Naganos Kommentar zum Charakter

„One of the first instructions I received for Descole's design was that he should be wearing a mask of some kind. I came up with all kinds of mask ideas, and one in particular was influenced by the Cirque du Soleil performance I had seen at the time. Though that mask did not get approved for Descole, it did get used for the Black Ravens.“
Takuzo Nagano
[1]

Wissenswertes

Wissenswertes aus den Spielen

  • PL4-009antwort.png

    Descoles Handschrift

    Descole Keyboard 2-1-.png

    Wie das Phantom spielt Descole Orgel.

    PL4-103antwort.png

    Im Rätsel

    Descoles Vorname Jean wurde in der deutschen Version bis zum sechsten Spiel nie erwähnt.
    • Sein Vorname wird in der englischen sowie in der japanischen Originalversion französisch ausgesprochen.
  • Aussagen von Beth und Bobby zufolge, die sich über vom als Doland Noble verkleideten Descole verfasste Nachrichten beklagen, steht zu vermuten, dass er eine unleserliche Handschrift hat.
  • In Professor Layton und das Vermächtnis von Aslant ist er als Preis beim „Rätsel des Tages“ verfügbar.

Wissenswertes aus der realen Welt

  • Descole scheint auf dem Phantom der OperWikipedia icon.png zu basieren, unter anderem, da er sich im Film im Theater versteckt hält. Außerdem orientiert sich seine Kleidung, vor allem seine Halbmaske, am Phantom.
  • Im Rätsel „Das Kurbelwerk“ ist Descole im Hintergrund zu sehen und dreht die Kurbel, wenn man das Rätsel richtig löst.
  • Im japanischen Trailer für das fünfte Spiel wurde eine Szene mit Descole gezeigt, die im eigentlichen Spiel nie verwendet wurde.

Synchronstimmen

Galerie

Weitere Bilder: Jean Descole/Galerie

Einzelnachweise

  1. The World of Professor Layton S. 95

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki