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Das Alte Tagebuch ist ein Gegenstand in Professor Layton und die Schatulle der Pandora. Es hat insgesamt 12 Einträge, die aber verschlüsselt sind und nur mit einem Schlüssel geöffnet werden können. Geschrieben wurde alles 50 Jahre vor den Ereignissen aus Professor Layton und die Schatulle der Pandora von Anthony Herzen.

Eintrag 1

„Bei unserem Ball letzte Nacht traf ich das lieblichste Mädchen, das ich je sah. Für gewöhnlich sind solche Feste äußerst langweilig, doch sie änderte das. Da ich der Sohn des Herzogs bin, sind die Leute mir gegenüber meist kriecherisch oder gespielt freundlich. Dieses Mädchen jedoch war aufrichtig herzlich und warm. Sie behandelte mich wie alle anderen. Das war erfrischend. Ich hoffe auf ein Wiedersehen.“

Eintrag 2

„Ich hatte das große Glück, dem Mädchen vom Fest noch einmal zu begegnen. Sie ist die Tochter irgendeines Adeligen, was man durchaus merkt. Ihrem Intellekt kommt lediglich ihre Anmut gleich. Sie hat es mir wirklich angetan und ich machen ihr den Hof. Ich habe jedoch den Eindruck, als sei Vater von meinem Interesse wenig begeistert.“

Eintrag 3

„Vater tat schon immer genau das, was er tun wollte, unabhängig von den Beschwerden anderer Leute oder seiner eigenen Söhne. Kein Wunder, dass mein jüngerer Bruder so leicht ungeduldig mit ihm wird. Aber uns bleibt nichts übrig, als seine Launen zu ertragen, denn die Erbfolge liegt auf unseren Schultern. Wir können die Stadt nicht verlassen, denn wir sind für sie verantwortlich.“

Eintrag 4

„Mein Bruder hielt die Selbstsucht unseres Vaters nicht mehr aus. Er hat die Stadt für immer verlassen. Seltsamerweise scheint das Vater kaum zu berühren. Wenn überhaupt bestätigt es ihn sogar in seinem Entschluss, noch mehr Gold aus der Mine freizulegen. Ist ihm das Gold wirklich so viel wert? Ich werde Vater nie verstehen.“

Eintrag 5

„Wir haben ein neues Erz gefunden, von dem Vater sich erhofft, es zu einem Edelmetall verfeinern zu können. Ich bezweifle zwar, dass wir aus diesem glanzlosen Gestein Profit schlagen können, aber Vater versucht es natürlich trotzdem. Die Grabungen haben einen riesigen Krater unter dem Schloss verursacht und ich habe Albträume, dass das ganze Schloss irgendwann in sich zusammenfällt.“

Eintrag 6

„Heute ist ein Tag der Freude! Nach langem Werben meinerseits stimmte das Mädchen, das ich liebe, endlich zu, mich zu heiraten. Ich muss mich sofort auf ihre Ankunft vorbereiten. Ich würde das ganze Schloss umkrempeln, um es für sie gemütlicher zu machen. Ich werde außerdem ein besonderes Kleid für sie in Auftrag geben lassen. Sie wird darin zauberhaft aussehen, das steht ganz außer Frage.“

Eintrag 7

„In der ganzen Stadt grassiert eine rätselhafte neue Krankheit. Einige behaupten, unsere Stadt wäre mit einem Fluch behaftet. Als einziger Erbe des Herzogs, der sich noch um Folsense schert, ist es für mich ausgeschlossen, der Stadt den Rücken zu kehren. Hätte ich nicht meine Verlobte zur Seite, wäre ich sicher schon verzweifelt. Sie gibt mir die Stärke, die ich brauche, um die Stadt zu beschützen.“

Eintrag 8

„Oh, du jämmerliches Leben! Meine Verlobte hat mich verlassen und Folsense den Rücken gekehrt. Hat das Gerede über einen Fluch sie verschreckt? Oder floh sie gar in die Arme eines anderen? Ihr Treuebruch trifft mich tief. Ich vertraue ihr und jetzt weiß ich nicht mehr ein noch aus. Wie geht es jetzt weiter? Was bleibt mir noch?“

Eintrag 9

„Seit sie mich verlassen hat, komme ich mit Vater nicht mehr zurecht. Wir streiten ständig.
Viele Menschen verlassen die Stadt auf der Suche nach Sicherheit. Ach, wäre sie nur geblieben, vielleicht hätten wir den Sturm zusammen überstanden. Ich frage mich noch immer, wieso sie ging. Wenn sie mich wirklich liebte, wie konnte sie mich dann verlassen?“

Eintrag 10

„Nun ist auch mein Vater der Krankheit zum Opfer gefallen. Angeblich haben Stadtflüchtige aus Folsense in sicherer Entfernung ein Dorf gegründet. Sicher lebt auch sie nun dort. Ich beschloss, ihr einen Brief zu schreiben. Da ich nun der Herzog bin, kann ich die Stadt nicht verlassen, aber ich gab den Brief einem Reisenden mit, der durch die Stadt kam. Ich warte geduldig auf ihre Antwort.“

Eintrag 11

„Ich weiß nicht, wie viele Tage ich nun schon auf eine Antwort warte. Es ist schon so lange her, dass ich nicht einmal sagen kann, wann ich den Brief schrieb.
Vielleicht liebt sie mich wirklich nicht. Vielleicht lebt sie jetzt glücklich verheiratet mit einem anderen Mann in einer anderen Stadt.“

Eintrag 12

„Um mir die Schurken vom Leib zu halten, die nachts nach Folsense kommen, um unser Gold zu stehlen, habe ich beschlossen, mich im wahrsten Sinne des Wortes wie ein Ungeheuer zu verhalten. Ich denke jedoch oft an die goldene Schatulle und den Brief darin. Ich vermute inzwischen, dass sie ihr Ziel niemals erreicht hat. Oh, Sophia, ich wünsche mir so sehr, von dir zu hören.“

Tagebuch Laytons Notizen

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